Merkel zur Corona-Krise: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“

Angela Merkels Ansprache an die Nation im Wortlaut
„Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

das Coronavirus verändert zurzeit das Leben in unserem Land dramatisch. Unsere Vorstellung von Normalität, von öffentlichem Leben, von sozialen Miteinander – all das wird auf die Probe gestellt wie nie zuvor.

Millionen von Ihnen können nicht zur Arbeit, Ihre Kinder können nicht zur Schule oder in die Kita, Theater und Kinos und Geschäfte sind geschlossen, und, was vielleicht das Schwerste ist: uns allen fehlen die Begegnungen, die sonst selbstverständlich sind. Natürlich ist jeder von uns in solch einer Situation voller Fragen und voller Sorgen, wie es weitergeht.

Ich wende mich heute auf diesem ungewöhnlichen Weg an Sie, weil ich Ihnen sagen will, was mich als Bundeskanzlerin und alle meine Kollegen in der Bundesregierung in dieser Situation leitet. Das gehört zu einer offenen Demokratie: dass wir die politischen Entscheidungen auch transparent machen und erläutern. Dass wir unser Handeln möglichst gut begründen und kommunizieren, damit es nachvollziehbar wird.

Merkel: Größte Herausforderung „seit dem Zweiten Weltkrieg“
Ich glaube fest daran, dass wir diese Aufgabe bestehen, wenn wirklich alle Bürgerinnen und Bürger sie als Ihre Aufgabe begreifen. Deswegen lassen Sie mich sagen: Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst. Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.

Ich möchte Ihnen erklären, wo wir aktuell stehen in der Epidemie, was die Bundesregierung und die staatlichen Ebenen tun, um alle in unserer Gemeinschaft zu schützen und den ökonomischen, sozialen, kulturellen Schaden zu begrenzen. Aber ich möchte Ihnen auch vermitteln, warum es Sie dafür braucht, und was jeder und jede Einzelne dazu beitragen kann.

Zur Epidemie – und alles was ich Ihnen dazu sage, kommt aus den ständigen Beratungen der Bundesregierung mit den Experten des Robert-Koch-Instituts und anderen Wissenschaftlern und Virologen: Es wird weltweit unter Hochdruck geforscht, aber noch gibt es weder eine Therapie gegen das Coronavirus noch einen Impfstoff.

Solange das so ist, gibt es nur eines, und das ist die Richtschnur all unseres Handelns: die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, sie über die Monate zu strecken und so Zeit zu gewinnen. Zeit, damit die Forschung ein Medikament und einen Impfstoff entwickeln kann. Aber vor allem auch Zeit, damit diejenigen, die erkranken,bestmöglich versorgt werden können.

„Das sind nicht abstrakte Zahlen“
Deutschland hat ein exzellentes Gesundheitssystem, vielleicht eines der besten der Welt. Das kann uns Zuversicht geben. Aber auch unsere Krankenhäuser wären völlig überfordert, wenn in kürzester Zeit zu viele Patienten eingeliefert würden, die einen schweren Verlauf der Coronainfektion erleiden.

Das sind nicht einfach abstrakte Zahlen in einer Statistik, sondern dass ist ein Vater oder Großvater, eine Mutter oder Großmutter, eine Partnerin oder Partner, es sind Menschen. Und wir sind eine Gemeinschaft, in der jedes Leben und jeder Mensch zählt.

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit zu aller erst an alle wenden, die als Ärzte oder Ärztinnen, im Pflegedienst oder in einer sonstigen Funktion in unseren Krankenhäusern und überhaupt im Gesundheitswesen arbeiten. Sie stehen für uns in diesem Kampf in der vordersten Linie. Sie sehen als erste die Kranken und wie schwer manche Verläufe der Infektion sind. Und jeden Tag gehen Sie aufs Neue an Ihre Arbeit und sind für die Menschen da. Was Sie leisten, ist gewaltig, und ich danke Ihnen von ganzem Herzen dafür.

Also: Es geht darum, das Virus auf seinem Weg durch Deutschland zu verlangsamen. Und dabei müssen wir, das ist existentiell, auf eines setzen: das öffentliche Leben soweit es geht herunterzufahren. Natürlich mit Vernunft und Augenmaß, denn der Staat wird weiter funktionieren, die Versorgung wird selbstverständlich weiter gesichert sein und wir wollen so viel wirtschaftliche Tätigkeit wie möglich bewahren.

Aber alles, was Menschen gefährden könnte, alles, was dem Einzelnen, aber auch der Gemeinschaft schaden könnte, das müssen wir jetzt reduzieren.

Wir müssen das Risiko, dass der eine den anderen ansteckt, so begrenzen, wie wir nur können.

„Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab“
Ich weiß, wie dramatisch schon jetzt die Einschränkungen sind: keine Veranstaltungen mehr, keine Messen, keine Konzerte und vorerst auch keine Schule mehr, keine Universität, kein Kindergarten, kein Spiel auf einem Spielplatz. Ich weiß, wie hart die Schließungen, auf die sich Bund und Länder geeinigt haben, in unser Leben und auch unser demokratisches Selbstverständnis eingreifen. Es sind Einschränkungen, wie es sie in der Bundesrepublik noch nie gab.

Lassen Sie mich versichern: Für jemandem wie mich, für die Reise- und Bewegungsfreiheit ein schwer erkämpftes Recht waren, sind solche Einschränkungen nur in der absoluten Notwendigkeit zu rechtfertigen. Sie sollten in einer Demokratie nie leichtfertig und nur temporär beschlossen werden – aber sie sind im Moment unverzichtbar, um Leben zu retten.

Deswegen sind seit Anfang der Woche die verschärften Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen zu einigen unserer wichtigsten Nachbarländer in Kraft.

Für die Wirtschaft, die großen Unternehmen genau wie die kleinen Betriebe, für Geschäfte, Restaurants, Freiberufler ist es jetzt schon sehr schwer. Die nächsten Wochen werden noch schwerer. Ich versichere Ihnen: Die Bundesregierung tut alles, was sie kann, um die wirtschaftlichen Auswirkungen abzufedern – und vor allem um Arbeitsplätze zu bewahren.

Wir können und werden alles einsetzen, was es braucht, um unseren Unternehmern und Arbeitnehmern durch diese schwere Prüfung zu helfen.

„Hamstern ist vollkommen unsolidarisch“
Und alle können sich darauf verlassen, dass die Lebensmittelversorgung jederzeit gesichert ist, und wenn Regale einen Tag mal leergeräumt sind, so werden sie nachgefüllt. Jedem, der in den Supermärkten unterwegs ist, möchte ich sagen: Vorratshaltung ist sinnvoll, war es im Übrigen immer schon. Aber mit Maß; Hamstern, als werde es nie wieder etwas geben, ist sinnlos und letztlich vollkommen unsolidarisch.

Und lassen Sie mich auch hier Dank aussprechen an Menschen, denen zu selten gedankt wird. Wer in diesen Tagen an einer Supermarktkasse sitzt oder Regale befüllt, der macht einen der schwersten Jobs, die es zurzeit gibt. Danke, dass Sie da sind für ihre Mitbürger und buchstäblich den Laden am Laufen halten.

Jetzt zu dem, was mir heute das Dringendste ist: Alle staatlichen Maßnahmen gingen ins Leere, wenn wir nicht das wirksamste Mittel gegen die zu schnelle Ausbreitung des Virus einsetzen würden: Und das sind wir selbst. So wie unterschiedslos jeder von uns von dem Virus betroffen sein kann, so muss jetzt auch jede und jeder helfen. Zu allererst, indem wir ernst nehmen, worum es heute geht. Nicht in Panik verfallen, aber auch nicht einen Moment denken, auf ihn oder sie komme es doch nicht wirklich an. Niemand ist verzichtbar. Alle zählen, es braucht unser aller Anstrengung.

Das ist, was eine Epidemie uns zeigt: wie verwundbar wir alle sind, wie abhängig von dem rücksichtsvollen Verhalten anderer aber damit eben auch: wie wir durch gemeinsames Handeln uns schützen und gegenseitig stärken können.

„Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen“
Es kommt auf jeden an. Wir sind nicht verdammt, die Ausbreitung des Virus passiv hinzunehmen. Wir haben ein Mittel dagegen: wir müssen aus Rücksicht voneinander Abstand halten. Der Rat der Virologen ist ja eindeutig: Kein Handschlag mehr, gründlich und oft die Hände waschen, mindestens eineinhalb Meter Abstand zum Nächsten und am besten kaum noch Kontakte zu den ganz Alten, weil sie eben besonders gefährdet sind.

Ich weiß, wie schwer das ist, was da von uns verlangt wird. Wir möchten, gerade in Zeiten der Not, einander nah sein. Wir kennen Zuwendung als körperliche Nähe oder Berührung. Doch im Augenblick ist leider das Gegenteil richtig. Und das müssen wirklich alle begreifen: Im Moment ist nur Abstand Ausdruck von Fürsorge.

Der gutgemeinte Besuch, die Reise, die nicht hätte sein müssen, das alles kann Ansteckung bedeuten und sollte jetzt wirklich nicht mehr stattfinden. Es hat seinen Grund, warum die Experten sagen: Großeltern und Enkel sollten jetzt nicht zusammenkommen.

Wer unnötige Begegnungen vermeidet, hilft allen, die sich in den Krankenhäusern um täglich mehr Fälle kümmern müssen. So retten wir Leben. Das wird für viele schwer, und auch darauf wird es ankommen: niemanden allein zu lassen, sich um die zu kümmern, die Zuspruch und Zuversicht brauchen. Wir werden als Familien und als Gesellschaft andere Formen finden, einander beizustehen.

Schon jetzt gibt es viele kreative Formen, die dem Virus und seinen sozialen Folgen trotzen. Schon jetzt gibt es Enkel, die ihren Großeltern einen Podcast aufnehmen, damit sie nicht einsam sind.

Wir allen müssen Wege finden, um Zuneigung und Freundschaft zu zeigen: Skypen, Telefonate, Mails und vielleicht mal wieder Briefe schreiben. Die Post wird ja ausgeliefert. Man hört jetzt von wunderbaren Beispielen von Nachbarschaftshilfe für die Älteren, die nicht selbst zum Einkaufen gehen können. Ich bin sicher, da geht noch viel mehr und wir werden als Gemeinschaft zeigen, dass wir einander nicht allein lassen.

„Dies ist eine historische Aufgabe“
Ich appelliere an Sie: Halten Sie sich an die Regeln, die nun für die nächste Zeit gelten. Wir werden als Regierung stets neu prüfen, was sich wieder korrigieren lässt, aber auch: was womöglich noch nötig ist.

Dies ist eine dynamische Situation, und wir werden in ihr lernfähig bleiben, um jederzeit umdenken und mit anderen Instrumenten reagieren zu können. Auch das werden wir dann erklären.

Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen.

Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.

Dass wir diese Krise überwinden werden, dessen bin ich vollkommen sicher. Aber wie hoch werden die Opfer sein? Wie viele geliebte Menschen werden wir verlieren? Wir haben es zu einem großen Teil selbst in der Hand. Wir können jetzt, entschlossen, alle miteinander reagieren. Wir können die aktuellen Einschränkungen annehmen und einander beistehen.

Diese Situation ist ernst und sie ist offen.

Das heißt: Es wird nicht nur, aber auch davon abhängen, wie diszipliniert jeder und jede die Regeln befolgt und umsetzt.

Wir müssen, auch wenn wir so etwas noch nie erlebt haben, zeigen, dass wir herzlich und vernünftig handeln und so Leben retten. Es kommt ohne Ausnahme auf jeden Einzelnen und damit auf uns alle an.

Passen Sie gut auf sich und auf Ihre Liebsten auf. Ich danke Ihnen.“

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Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2)

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Welche Länder/Regionen sind von Erkrankungen mit dem neuartigen Coronavirus betroffen? Aktuelle Fallzahlen, betroffene Länder und Informationen zu internationalen Risikogebieten bzw. besonders betroffenen Gebieten in Deutschland finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts unter www.rki.de/covid-19-fallzahlen und www.rki.de/covid-19- risikogebiete. Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen? Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen, spielt aber vermutlich nur eine untergeordnete Rolle. Die neuartigen Coronaviren wurden auch in Stuhlproben einiger Betroffener gefunden. Ob das neuartige Coronavirus auch über den Stuhl verbreitet werden kann, ist noch nicht abschließend geklärt. (siehe auch die Fragen „Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen“ und „Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll?“) Wie lange dauert es, bis die Erkrankung nach Ansteckung ausbricht? Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung 1 bis 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Im Durchschnitt beträgt diese sogenannte Inkubationszeit 5 bis 6 Tage. Welche Krankheitszeichen werden durch das neuartige Coronavirus ausgelöst? Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus kann zu Krankheitszeichen wie Fieber und Husten führen. Auch über Schnupfen, Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen wurde berichtet. Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. Die Krankheitsverläufe variieren stark, von symptomlosen Verläufen bis hin zu schweren Pneumonien mit Lungenversagen und Tod. Gibt es einen Impfstoff, der vor dem neuartigen Coronavirus schützt? Aktuell steht noch kein Impfstoff zur Verfügung. Wie schätzt das Robert Koch-Institut die Lage in Deutschland ein? Die aktuelle Einschätzung des Robert Koch-Instituts zur Lage in Deutschland finden Sie unter www.rki.de/covid-19-risikobewertung. Was bedeutet es für Deutschland, wenn sich das neuartige Coronavirus hierzulande zunehmend ausbreitet? Was kann die Bevölkerung tun, um die Verbreitung des Virus einzudämmen? Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland mit dem Coronavirus infizieren werden. Schätzungen gehen von bis zu 70% der Bevölkerung aus, es ist allerdings unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Die Auswirkungen für Deutschland lassen sich nicht vorhersagen. Es könnte schwerer als bei einer schweren Grippewelle werden, das Geschehen könnte aber auch milder verlaufen, das ist nicht vorhersehbar. Auch in Deutschland gibt es schwere Verläufe und erste Todesfälle. Bürgerinnen und Bürger können dazu beitragen, die Verbreitung des Virus einzudämmen, indem sie folgende Empfehlungen berücksichtigen: ▶ Informieren Sie sich auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus anbieten. Dies sind beispielsweise die Seiten des Bundesgesundheitsministeriums und der Landesgesundheitsministerien, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und des Robert Koch-Instituts. Falls erforderlich, informiert auch das zuständige lokale Gesundheitsamt über die entsprechende Situation. ▶ Verbreiten Sie keine zweifelhaften Social-Media-Informationen. ▶ Eine gute Händehygiene praktizieren und sich an die Hustenund Niesregeln halten. ▶ Verzichten Sie auf das Händeschütteln. ▶ Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen. ▶ Halten Sie Abstand von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) Letzte Aktualisierung: 14.03.2020 Seite 2 | 5 ▶ Generell gilt: Bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause, wenn Sie Atemwegssymptome, d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege, bei sich bemerken. Optionen für Maßnahmen zur Kontaktreduzierung in Gebieten, in denen vermehrt Fälle bekannt wurden finden Sie auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. Weitere Informationen, wie sich jeder Einzelne auf eine COVID-19- Pandemie vorbereiten kann, stellt das Science Media Center zur Verfügung. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen? Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Auch auf das Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome, d.h. Krankheitszeichen im Bereich der Atemwege haben, nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Welche Verhaltensempfehlungen sollten zum Schutz vor dem neuartigen Coronavirus im Alltag und im Miteinander beachtet werden? ▶ Bleiben Sie so oft es geht zu Hause. Schränken Sie insbesondere die persönlichen Begegnungen mit älteren, hochbetagten oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz ein. Nutzen Sie stattdessen vermehrt die Kommunikation per Telefon, E-Mail, Chats, etc. ▶ Lüften Sie alle Aufenthaltsräume regelmäßig und vermeiden Sie Berührungen wie z.B. Händeschütteln oder Umarmungen. ▶ Falls Kontakte im öffentlichen Raum erforderlich sein sollten, achten Sie darauf, Abstand zu anderen zu halten. Dies gilt ganz besonders bei sichtbar kranken Menschen, insbesondere bei Atemwegssymptomen. ▶ Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie selbst betroffen sind, und kontaktieren Sie im Bedarfsfall Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch. ▶ Wenn eine Person in Ihrem Haushalt erkrankt ist, sorgen Sie nach Möglichkeit für eine räumliche Trennung und genügend Abstand zu den übrigen Haushaltsmitgliedern. ▶ Arbeiten Sie – in Abstimmung mit dem Arbeitsgeber – wenn möglich von zu Hause aus. Halten Sie Treffen klein und kurz und in einem gut belüfteten Raum ab. Halten Sie einen Abstand von 1 bis 2 Metern zu anderen Menschen und verzichten Sie auf persönliche Berührungen. Nehmen Sie Ihre Mahlzeiten möglichst nicht in Kantinen oder Restaurants ein (im besten Falle allein, z.B. im Büro) und wenn, dann nicht in den Stoßzeiten. ▶ Nutzen Sie möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel, sondern bevorzugen Sie das Fahrrad, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem eigenen Auto. ▶ Verzichten Sie wenn möglich auf Privat- und Dienstreisen, z.B. mit dem Reisebus, der Bahn, dem Schiff oder dem Flugzeug. ▶ Meiden Sie auch den Besuch von Großveranstaltungen oder Orten mit großen Menschenansammlungen (z.B. Sportveranstaltungen, Schwimmbäder, Einkaufszentren, Theater, Clubs, Konzerte, etc.). Besuchen Sie öffentliche Einrichtungen nur, soweit es unbedingt erforderlich ist (z.B. Ämter, Verwaltungen, Behörden). ▶ Vermeiden Sie möglichst Besuche in Gaststätten, Cafés, Restaurants und verschieben Sie nach Möglichkeit auch größere private Feiern und halten Sie ansonsten die Hygieneregeln konsequent ein. ▶ Kaufen Sie nicht zu Stoßzeiten ein, sondern dann, wenn die Geschäfte oder Apotheken weniger voll sind oder nutzen Sie Abhol- und Lieferservices. ▶ Helfen Sie denen, die Hilfe benötigen! Versorgen Sie ältere, hochbetagte oder chronisch kranke Angehörige oder Nachbarn und alleinstehende und hilfsbedürftige Menschen mit Lebensmitteln und Dingen des täglichen Bedarfs. ▶ Auch weiterhin gilt: Halten Sie sich an die Husten- und Niesregeln und waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Wer ist besonders gefährdet? Obwohl schwere Verläufe auch bei Personen ohne Vorerkrankung auftreten können, haben die folgenden Personengruppen ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe: ▶ ältere Personen (mit stetig steigendem Risiko für schweren Verlauf ab etwa 50 bis 60 Jahren) ▶ Raucher Personen mit bestimmten Vorerkrankungen: ▶ des Herzens (z.B. koronare Herzerkrankung) ▶ der Lunge (z.B. Asthma, chronische Bronchitis) ▶ Patienten mit chronischen Lebererkrankungen ▶ Patienten mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ▶ Patienten mit einer Krebserkrankung ▶ Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z.B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr schwächen, wie z.B. Cortison). Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus Letzte Aktualisierung: 14.03.2020 Seite 3 | 5 Weitere Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf finden Sie unter www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/ Risikogruppen.html. Hinweise zur Prävention und zum Management von Erkrankungen in Alten- und Altenpflegeheimen finden Sie unter https://www.rki.de/ DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Altenpflegeheime. html. Material für Pflegeeinrichtungen zum Coronavirus finden Sie auf infektionsschutz.de. Was ist über COVID-19 bei Kindern und Schwangeren bekannt? Die WHO hat zu Kindern und Schwangeren Daten aus den am stärksten betroffenen Regionen in China veröffentlicht. Bei Kindern scheint die Erkrankung laut WHO vergleichsweise selten aufzutreten und dann mild zu verlaufen. Schwere oder gar kritische Verläufe wurden nur bei einem sehr kleinen Teil der betroffenen Kinder und Jugendlichen in China beobachtet. Es ist mit den bisherigen Daten allerdings nicht möglich zu bestimmen, welche Rolle Kinder und Jugendliche bei Übertragungen spielen und ob sie generell weniger anfällig für das Virus sind. Schwangere scheinen der WHO und deren Daten aus China zufolge kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu haben. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass COVID-19 auf das Kind im Mutterleib übertragbar ist. Eine Übertragung auf das neugeborene Kind ist über den engen Kontakt und eine Tröpfcheninfektion möglich. Bisher gibt es jedoch keine Nachweise des neuartigen Coronavirus in der Muttermilch. Es liegen derzeit aber noch keine ausreichenden Daten vor, um diese und andere Fragen zu COVID-19 in der Schwangerschaft sicher zu beantworten. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe hat Hinweise und FAQ für Schwangere und Säuglinge erarbeitet. Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben, oder die aus Regionen zurückkehren, in denen es zu Übertragungen kommt? ▶ Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert KochInstituts (RKI) ermittelt werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus ▶ Personen, die sich in einem vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen internationalen Risikogebiet bzw. einem in Deutschland besonders betroffenen Gebiet aufgehalten haben, sollten – auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von Krankheitszeichen der Atemwege sollten sie die Husten- und Niesregeln sowie eine gute Händehygiene beachten und eine Ärztin oder einen Arzt benachrichtigen. Es ist wichtig, dass Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt zunächst telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. ▶ Für Reisende aus Regionen, in denen Fälle von COVID-19 (das ist die Atemwegserkrankung, die durch das neuartige Coronavirus ausgelöst wird) vorkommen, die aber keine internationalen Risikogebiete bzw. in Deutschland besonders betroffene Gebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihre Reise hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Zudem sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben sowie die Husten- und Niesregeln und eine gute Händehygiene beachten. Warum sollten enge Kontaktpersonen 14 Tage in Quarantäne? Eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Deutschland soll so weit wie möglich verhindert oder zumindest verlangsamt werden. Hierfür ist es notwendig, die Personen, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, möglichst lückenlos zu identifizieren und – je nach individuellem Infektionsrisiko – ihren Gesundheitszustand für die maximale Dauer der Zeit, die zwischen einer Ansteckung und dem Auftreten von Krankheitszeichen (14 Tage) liegt, zu beobachten, wenn geboten auch in häuslicher Quarantäne. Das Robert Koch-Institut gibt Empfehlungen zum Management von Kontaktpersonen, die durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele an die Situation vor Ort angepasst werden können. Das Gesundheitsamt legt im Einzelfall das konkrete Vorgehen für Kontaktpersonen fest. Zu den Empfehlungen des Gesundheitsamtes kann gehören, zu Hause zu bleiben, Abstand zu anderen Personen zu halten sowie auf eine gute Belüftung der Wohn- und Schlafräume Letzte Aktualisierung: 14.03.2020 Seite 4 | 5 zu achten und Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr und Wäsche nicht mit anderen zu teilen, ohne diese Gegenstände zuvor wie üblich zu waschen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte ein eigenes Badezimmer genutzt werden. Hygieneartikel sollten nicht geteilt werden und die Wäsche sollte regelmäßig und gründlich wie üblich gewaschen werden. Das Einhalten der Husten- und Niesregeln, die Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen und regelmäßige Händehygiene sind wichtig, damit die Viren im Falle einer tatsächlichen Ansteckung nicht unnötig in der Umgebung verteilt werden. Angehörige können die Kontaktperson im Alltag zum Bespiel durch Einkäufe unterstützen. Enger Körperkontakt sollte vermieden werden. Auch können sie helfen, indem sie für gute Belüftung der Wohnund Schlafräume sorgen und auf regelmäßige Händehygiene achten. Oberflächen, mit der die betroffene Person in Berührung kommt, wie beispielsweise Tische oder Türklinken, sollten regelmäßig mit Haushaltsreiniger gereinigt werden. Was sollten Personen tun, die vor kurzem an einem Ort waren, der jetzt unter Quarantäne steht? Um die Weiterverbreitung des neuartigen Coronavirus bestmöglich zu verhindern, ordnen Behörden verschiedener betroffener Staaten an, dass Hotels, Schiffe, Orte, aber auch ganze Regionen für einen gewissen Zeitraum unter Quarantäne gestellt werden. Dies muss kein Anzeichen dafür sein, dass es dort zu Übertragungen gekommen ist. Oftmals handelt es sich um eine Vorsichtsmaßnahme, die nach Ausschluss eines Verdachts schnell wieder aufgehoben wird. Wer davon erfährt, dass ein Ort, an dem er oder sie sich kürzlich aufgehalten hat, unter Quarantäne gestellt wurde, sollte sich zunächst über die Medien (z.B. aktuelle regionale Tageszeitung, lokale Radiosender) informieren, aus welchem Grund und für wie lange die Quarantäne verhängt wurde. Oft besteht kein Grund zur Sorge, z.B., wenn der oder die Erkrankte erst angereist ist, nachdem man selbst schon abgereist war, oder der eigene Aufenthalt schon 14 Tage oder länger her ist, ohne dass man Krankheitszeichen entwickelt hat. Wenn weiterhin die Sorge besteht, dass eine Ansteckung stattgefunden haben könnte, kann man sich an das zuständige Gesundheitsamt wenden. Dieses kann das individuelle Risiko weiter eingrenzen und ggf. Vorsichtsmaßnahmen empfehlen. Personen, die unter Krankheitszeichen leiden, sollten zunächst eine Ärztin oder einen Arzt telefonisch kontaktieren. Weisen Sie in dem Gespräch auf Ihren Aufenthalt an dem unter Quarantäne stehenden Ort hin und besprechen Sie das weitere Vorgehen, bevor Sie sich in eine Arztpraxis begeben. Eine weitere Abklärung kann – je nach Schwere der Krankheitszeichen – auch ohne Aufnahme in ein Krankenhaus erfolgen. Welche Behandlungsmöglichkeiten stehen für das neuartige Coronavirus zur Verfügung? Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild. Im Zentrum der Behandlung der Infektion stehen die optimalen unterstützenden Maßnahmen entsprechend der Schwere des Krankheitsbildes. Eine spezifische, d.h. gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. Ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Allgemeinbevölkerung zum Schutz vor akuten Atemwegsinfektionen sinnvoll? Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern von Atemwegsinfektionen sind das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene und das Abstandhalten (ca. 1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen. Diese Maßnahmen sind in Anbetracht der Grippewelle aber überall und jederzeit angeraten. Wenn eine an einer akuten Atemwegsinfektion erkrankte Person sich im öffentlichen Raum bewegen muss, kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (z.B. eines chirurgischen Mundschutzes) durch diese Person sinnvoll sein, um das Risiko einer Ansteckung anderer Personen durch Tröpfchen, welche beim Husten oder Niesen entstehen, zu verringern (Fremdschutz). Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mund-NasenSchutz korrekt sitzt. Dieser muss eng anliegend getragen werden und bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Während des Tragens sollte er nicht (auch nicht unbewusst) verschoben werden. Lassen Sie sich von einer medizinischen Fachkraft beraten, ob diese Maßnahme in Ihrem konkreten Fall empfehlenswert ist, welche Maske für Sie geeignet ist und wie man die Maske richtig anlegt bzw. wechselt. Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Das kann dazu führen, dass zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus Letzte Aktualisierung: 14.03.2020 Seite 5 | 5 Besteht die Gefahr, sich über importierte Lebensmittel, Oberflächen oder Gegenstände mit dem neuartigen Coronavirus anzustecken? Coronaviren, die Atemwegserkrankungen verursachen können, werden in der Regel über Sekrete des Atmungstrakts übertragen. Gelangen diese infektiösen Sekrete an die Hände, die dann beispielsweise das Gesicht berühren, könnte auch auf diese Weise eine Übertragung stattfinden. Deshalb ist eine gute Händehygiene wichtiger Teil der Vorbeugung. Hingegen ist eine Übertragung über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus über Oberflächen, die nicht zur direkten Umgebung eines Erkrankten gehören, wie beispielsweise importierte Waren, Postsendungen oder Gepäck erscheint daher unwahrscheinlich. Generell ist das gründliche Händewaschen ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Hygiene und kann vor einer Vielzahl weiterer Infektionskrankheiten wie beispielsweise Magen-Darm-Erkrankungen schützen. Unabhängig davon hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung keine Aufgaben im Bereich der Bewertung von Lebensmitteln oder Gegenständen. Fragen zu dem Thema gehören in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), für das Thema Arbeitsschutz ist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verantwortlich. Wo kann ich erfahren, ob eine Reise in ein betroffenes Land noch sicher ist? Gesundheitsempfehlungen bei Auslandsreisen werden vom Auswärtigen Amt gegeben. Aktuelle Informationen zur Sicherheitssituation in einzelnen betroffenen Ländern sind auf den Länderseiten des Auswärtigen Amtes im Internet einzusehen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Robert Koch-Institut geben hier keine Empfehlungen und bieten keine reisemedizinische Beratung an. Was ist über die Ursache dieses Ausbruchs bekannt? Man nimmt an, dass das neuartige Coronavirus von Fledermäusen stammt. Ob andere Tierarten als Zwischenwirte des Virus zwischen Fledermaus und Mensch dienen, ist noch nicht bekannt. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich die ersten Erkrankten Anfang Dezember 2019 auf einem Markt in Wuhan in der Provinz Hubei, China, angesteckt haben. Das neuartige Coronavirus erhielt den offiziellen Namen „SARS-CoV-2“, die Atemwegserkrankung, die es auslöst, wird als „COVID-19“ bezeichnet. Herausgeberin: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Köln Alle Rechte vorbehalten Diese Bürgerinformationen werden fortlaufend aktualisiert und kostenlos zum Download abgeboten unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-SARS-CoV-2.html Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus Wo finde ich weitere Informationen? Weitere (Fach-)Informationen zum neuartigen Coronavirus sind auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts zu finden. Aktuelle Einschätzungen zur Sicherheit von Reisenden in betroffene Regionen gibt das Auswärtige Amt. Darüber hinaus finden Sie aktuelle Einschätzungen der Lage auf den Seiten der Weltgesundheitsorganisation. Hotlines für Bürger bieten unter anderem das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), die Unabhängige Patientenberatung Deutschland, sowie einige Bundesländer und Krankenkassen an.

CORONA – COVID-19 – STOP – PANIK

Verkehrte Welt!
Ich war 7 Jahre als der HIV plötzlich popularisierte, habe RAF, Ebola, Kalten Krieg, Hühnergrippe, Ölkrise, 9/11, sauren Regen und Reagan miterlebt plus Merkel. Und heute?
#Corona dominiert plötzlich alles. Die schlimmste weltweite „wirtschaftliche“ Depression seit der spanischen Grippe?

Parallel ertrinken Menschen, werden Kinder mit Tränengas in Griechenland beschossen, schmelzen unsere Polkappen und Trump & Co bedienen sich am Elend der Welt…

Die Regale in Deutschland sind leer: Nudeln, Desinfektionsspray und Klopapier sogar Wasser teilweise ausverkauft. Was für ein Drama? Jeden Tag verhungern fast 30.000 Menschen, jährlich infizieren sich 2,5 Mio mit Aids und sterben zig Tausende an Grippe. Inzwischen sterben mehr Menschen an Übergewicht als dass sie verhungern, wir haben mehr Selbstmord- als Kriegstote weltweit …

Und unser Problem soll ein Virus sein, der in Deutschland bisher noch keine Todesopfer forderte?

AfD geht erfolgreich auf Stimmenfang, die Gesellschaft fährt die Ellenbogen aus und ganz Europa lässt sich von der Panikmache anstecken ….

Seid Ihr noch alle ganz frisch? Schaltet mal Euer Hirn ein. Und auch Euer Herz. Wir sind 600 Mio Europäer. Wir schaffen das.

#Solidarität #Optimismus #Demokratie

UND FÜR ALLE DIE IMMER NOCH FRAGEN WAS ZU TUN IST – PANIK VERMEIDEN! und folgende Hinweise beachten:

Für Menschen, die keine Symptome zeigen, die nicht unmittelbar mit erkrankten oder nachweislich infizierten Personen zu tun haben und die nicht aus einem Risikogebiet kommen, bieten folgende alltägliche Hygienemaßnahmen einen guten Schutz vor einer Infektion:


• Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife.
• Nach Handkontakt z. B. mit anderen Personen oder Türklinken vermeiden, mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
• Andere Personen nicht anhusten und sich nicht anhusten lassen. Einmaltaschentücher benutzen bzw. Niesen oder Husten in die Armbeuge.
• Auf Händeschütteln zur Begrüßung/Verabschiedung möglichst verzichten.

Personen, die den begründeten Verdacht haben, mit Coronaviren infiziert zu sein (also: Rückkehr aus Risikogebiet und Symptome oder intensiver Kontakt mit einer erkrankten Person), sollen sich zunächst telefonisch mit ihrer hausärztlichen Praxis in Verbindung setzen. Es wird dann das weitere Vorgehen abgeklärt. Bis auf Weiteres sollte man in diesem Fall zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen Personen auf ein Minimum beschränken.

Personen, bei denen SARS-CoV-2 labordiagnostisch nachgewiesen wurde, die aber keine schweren Krankheitssymptome zeigen, bleiben nach Maßgabe der Ortspolizeibehörde Zuhause und werden dort versorgt. Die Ortspolizeibehörden stimmen sich bei ihren Maßnahmen eng mit dem Landratsamt ab. Das Gesundheitsamt ermittelt parallel dazu den Kreis der Kontaktpersonen und gibt die nötigen Vorsichtsmaßnahmen vor. Die betreffenden Personen werden also direkt kontaktiert und informiert.

Ein frohes Weihnachtfest und alles Gute im neuen Jahr und Tipps zum Klimaschutz!

Frohe Weihnachten!

Ein frohes Weihnachtfest und alles Gute im neuen Jahr!

„Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer der BODENSEE.MEDIA,
das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die SEECHAT.DE in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

Die Erde ist unsere Heimat. Wir müssen sie schützen. Klimawandel – Plastikmüll im Meer verursacht Treibhausgase.
Globale Erderwärmung: „Wir brauchen null Emission“. Klimaschutz: Unsere Tipps gegen den Klimawandel, die alle umsetzten können! Auch wir am Bodensee.
In Kürze starten wir hierzu unser neues Projekt WWW.BODENSEE.CHARITY!

1. Weniger verschwenden
2. Produkte gemeinsam & mehrfach nutzen
3. Bio-Produkte statt Kunstdünger & Pestizide
4. Regional und saisonal einkaufen
5. Klimaschutz durch öffentliche Verkehrsmittel
6. Fahrrad statt Auto
7. Klimaschutz durch Wechsel zu Ökostrom
8. Zu einer Ökobank wechseln
9. Energiesparende LED-Lampen nutzen
10. Mit der Bahn fahren
11. Weniger Fleisch essen
12. Haus wärmedämmen
13. Mehr selber machen
14. Minimalismus für den Klimaschutz
15. Komm zur BODENSEE.COMMUNITY www.seechat.de

Was du noch tun kannst:
Es ist noch möglich, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen – aber wir müssen handeln. Um gravierende Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, müssen vor allem Stromkonzerne, Autoindustrie und Landwirtschaft umweltfreundlicher werden, sagt der Weltklimarat.

"Mehr als die Vergangenheit
interessiert mich die Zukunft,
denn in ihr gedenke ich zu leben"

Albert Einstein

Gesegnete Weihnachten
und ein gutes neues Jahr.

Shooting by bodensee.photography

Euer Team von
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Drohnenaufnahmen: Meersburg am Bodensee – Fährhafen im November 2018

Drohnenaufnahmen - Meersburg am Bodensee by bodensee.photography

bodensee.photography Shooting Fährhafen Meersburg am Bodensee, November – 2018

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Happy Halloween? Sorry ich sage da lieber Happy Helloween!

31.10.2018 und so viele werden heute zu Halloween-Partys gehen, Kinder Süßes oder Saures rufen und den US-Trend weiter etablieren.
Sorry Leute, ich bleib da lieber in good old Germany 🙂 Die Band Helloween wurde 1984 gegründet und Keeper of the seven keys ist ein altes Lieblingslied von mir.

Helloween – Keeper of the seven keys(remastered):

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Happy Helloween also heute:) Wer die Band auch gerne bei uns am Bodensee erleben möchte ein kleiner Konzerttipp von mir: am 14. Dezember 2018 kommt die Band im Rahmen der
PUMPKINS UNITED WORLD TOUR 2017/2018 nach Ravensburg!

Tickets und Infos:
https://liveinravensburg.de/events-tickets/details/helloween.html

GOOGLE STREET VIEW | TRUSTED – Zertifiziert

Google Street View Trusted - BODENSEEMEDIEN. BODENSEE360.COM

BODENSEEMEDIEN | Agentur für digitale Kommunikation ausgezeichnet und zertifiziert als Google Street View | Trusted!

Unsere Agentur wurde von Google Street View zertifiziert. Wir produzieren die Fotoaufnahmen für Google Street View.

Denn ein 360° – Bild sagt mehr als tausend Worte.
Google bietet die Möglichkeit, mit der Technologie des Kartendienstes Street View auch Innenräume und Außenbereiche zu erkunden.
Wie auf der Straßenebene auch, funktioniert das mit der bekannten 360-Grad-Panorama-Ansicht und zusätzlichen Einzelbildern.
So können interessierte Kunden sich Ihre Räumlichkeiten auch schon vorab in einem virtuellen Rundgang ansehen und leichter eine Entscheidung treffen.
Ihr Geschäft bleibt 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr präsent. Interessant ist diese Möglichkeit für alle Branchen, die sich ihren Kunden im Internet präsentieren und gegenüber Mitbewerbern abheben wollen.
Virtuelle Rundgänge sorgen nicht nur für eine bessere Platzierung in Suchergebnissen, sondern wirken auch vertrauensfördernd und sind in Verbindung mit Google Business ein geniales Mittel, sich im richtigen Moment zu präsentieren.
BODENSEEMEDIEN ist Google Street View zertifiziert und damit „trusted“ Partner von Google.

  • Mit einer virtuellen Tour durch Ihr Unternehmen mehr Kunden gewinnen
  • Sie erhalten die vollen Bild- & Nutzungsrechte von Ihren Aufnahmen und bleiben dauerhaft bei Google Maps integriert.
  • Google Street View Trusted erscheint direkt in Google Maps. Haben Sie weltweit für Ihre Kunden geöffnet!
  • Professionelle 360° Bilder für Ihren Google Unternehmenseintrag. Ihr Eintrag erscheint direkt in der Google Suche.
  • Vertrauen Sie den zahlreichen positiven Kundenrezensionen

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Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns!
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Mehr Infos auf Bodensee360.com:
https://www.bodensee360.com

BODENSEEMEDIEN ist Google Street View | Trusted am Bodensee und Umgebung.
Mit Google Street View | Trusted bringen Sie Ihr Unternehmen dem Kunden näher.
Präsentieren Sie Ihr Geschäft von innen mit der von Google Street-View bekannten Technologie.
Die virtuelle Tour mit interaktiven Funktionen verschafft potentiellen Kunden auf allen Endgeräten einen Eindruck – als wären Sie direkt vor Ort.
Ihre 360-Grad-Bilder erscheinen nicht nur in den Google-Suchergebnissen oder auf Ihrer Google+ Seite sondern lassen sich auch einfach auf Ihrer Webseite integrieren.

Entfesselt Blitzen – völlig losgelöst

Entfesselt Blitzen – by bodensee.photography

Next Level Photography 🙂
Als Eventfotograf, wie ich für unser Portal www.seechat.de | Die Bodensee Community braucht man auch als Fotograf immer wieder mal etwas Neues als Technik-Freak, sowieso 🙂 Aktuell fotografiere ich gerade entfesselt mit mehreren Blitzen und das auf ganz normalen Partys also Eventfotografie für seechat 🙂

Smarthome – Das Paradies für Technik-Nerds

Smarthome – Das Paradies für Technik-Nerds

Jeder hat so seine Hobbys. Als Technik-Freak oder Technik-Nerd sind es für mich gerade kleine Gadgets die das Leben für Technik-Freaks interessanter gestalten. Ich sage bewusst interessanter und nicht einfacher oder bequemer, denn mir ist schon bewusst dass man die ganzen Punkte eigentlich nicht braucht. Eigentlich. Aber wenn wenn man Sie mal hat und lieb gewonnen hat möchte man Sie nicht mehr hergeben. Digitalisierung ist für viele ja nur ein Fremdwort. Es aber zu leben bzw. vorreiter zu sein macht schon Spaß oder wie ich immer sage – es ist interessant.

Demnächst davon mehr auf meinen Vortragsreihen – http://BODENSEE.DIGITAL.

Viele Grüße
Reinhold

Wie verändert die Digitalisierung unsere Arbeit und unser Leben am Bodensee?

Mit unserer Firma BODENSEEMEDIEN beschäftigen wir uns seit Jahrzehnten mit der Digitalisierung. Erarbeiten neue Techniken und gehen neue Wege.
Im Fokus unseres Denkens steht aber auch immer dabei der Mensch. Und wie dieser digitaler Fortschritt auch unsere Arbeit und Leben am Bodensee beeinflusst.

BODENSEEMEDIEN | Agentur für digitale Kommunikation arbeitet seit geraumer Zeit für die Bodenseeregion an digitalen Lösungen.
Ein dazu extra geschaffenes Projektteam eröffnet in Kürze dazu ein Portal:
BODENSEE.DIGITAL

Links:
www.bodensee-medien.com (BODENSEE.MEDIA)
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Definition:
Der Begriff Digitalisierung bezeichnet allgemein die Veränderungen von Prozessen, Objekten und Ereignissen, die bei einer zunehmenden Nutzung digitaler Geräte erfolgt. Im ursprünglichen und engeren Sinne ist dies die Erstellung digitaler Repräsentationen von physischen Objekten, Ereignissen oder analogen Medien.